Wie Pflanzen die Welt wahrnehmen

Unser Bild vom «strohdummen» und passiven Grünzeug ist überholt. Zwar besitzen Pflanzen keine Nervenzellen. Aber sie erbringen erstaunliche Sinnesleistungen. Pflanzen können fühlen, sehen, riechen, sich erinnern und kommunizieren.

Die Sinne der Pflanzen

Pflanzen überwachen ständig ihre Umgebung. Als ortsgebundene Lebewesen müssen sie die wechselhaften Standortbedingungen erkennen, um überleben zu können. Informationen über Licht, Temperatur und chemische Stoffe in der Luft oder im Boden müssen ständig aufgenommen, verarbeitet und weitergegeben werden.

Eine Buche muss beispielsweise wahrnehmen, ob ein Nachbar Schatten wirft, damit sie dem Licht entgegenwachsen kann. Eine Maispflanze muss bemerken, ob gefrässige Raupen an ihr knabbern, damit sie entsprechende Abwehrmassnahmen treffen kann. Pflanzen mussten komplexe Systeme der Sinneswahrnehmung entwickeln, um sich der Umwelt optimal anzupassen.

Mehr dazu in meinem neuesten Artikel „Wie Pflanzen die Welt wahrnehmen“ in der Dezember Ausgabe 2019 der Naturzyt. Viel Spass beim Lesen.

Titelbild: Pflanzenranke by ekamelev on pixabay.com