berkheya cirsiifolia sebi
Ein Kübel "Beet" bietet viele Möglichkeiten, auf kleinem Raum lebendige Vielfalt auf ästhetische Weise zu fördern. Mit passender Pflanzenauswahl ist es für alle Standorte geeignet.

Tipp von Sebastian Wagener, Betriebsleiter Gärtnerei FuturePlanter

Ein Kübel „Beet“ bietet viele Möglichkeiten, auf kleinem Raum lebendige Vielfalt auf ästhetische Weise zu fördern. Mit passender Pflanzenauswahl ist es für alle Standorte geeignet.

Pflegeaufwand für das Kübelbeet

Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Empfohlen wird 1 x pro Woche oder alle zwei Wochen wässern, je nach Strahlungsintensität. Das Beet entwickelt sich über die Jahre durch Selbstaussaat. Punktuell kann beliebig mit neuen Arten ergänzt werden. Interessant ist jedoch die Entwicklung ohne grosse Eingriffe.

Eine mögliche Form für ein Kübelbeet, Blütezeit: Mai bis Oktober

Material für das Kübelbeet

Benötigt werden ein alter Pflanzcontainer, ein Trog, eine Wanne oder sonstige Gefässe, die circa 200 bis 250 Liter fassen. Ein Wasserablauf ist essenziell! Als Füllung eignen sich Topferde oder Kübelpflanzenerde (z.B. Ökohum Bio-Topferde ohne Torf oder Ricoter Trogerde). Als unterste Schicht kann Splitt, Blähschiefer oder Kies die Wasserdurchlässigkeit gewährleisten.

Pflanzen für einen vollsonnigen und trockenen Standort

Solitär & Strukturbildner

1x Kratzdistelblättrige Prachtdistel (Berkheya cirsiifolia)
1x Gelbe Prachtdistel (Berkheya radula)
3x Bischofskraut (Ammi visnaga)
1x Orangener Hornmohn (Glaucium flavum var. aurantiacum)
3x Mittleres Zittergras (Briza media)

Begleitstauden & Bodendecker

3x Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
5x Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre)
1x Scheinkornblume (Volutaria muricata)
2x Kolibri-Salbei (Salvia spathacea)
2x Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)

Auwahl an Pflanzen für einen vollsonnigen und trockenen Standort. Im Uhrzeigersinn: Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre), Kolibri-Salbei (Salvia spathacea), Scheinkornblume (Volutaria muricata), Bischofskraut (Ammi visnaga) und Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare) .

Offene Flächen zwischen den einzelnen Pflanzen bieten sich für Steine und Totholz an. Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und gleichzeitig kleine Lebensräume für Insekten und Spinnen schaffen.

Viel Freude beim Gestalten! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Tipp von Sebastian Wagener, Betriebsleiter Gärtnerei FuturePlanter